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Adaptogene Wirkung des amerikanischen Ginseng


Ginseng ist für eine adaptogene Wirkung bekannt, das heißt es ist ein natürliches Mittel, welches dem Organismus hilft, besser mit Belastungen fertig zu werden und Krankheiten zu widerstehen. Adaptieren leitet sich vom lateinischen Begriff adaptare, zu deutsch anpassen, ab.

Ginseng arbeitet wie ein “Normalisator“. Je nach Befinden des Anwenders können Ginsenoside sowohl eine anregende als auch beruhigende Wirkung entfalten. Die Werte, die im Körper erhöht sind, zum Beispiel Bluthochdruck, werden gesenkt, die Werte, die zu niedrig sind, werden erhöht.

Ginseng denkt mit !

Der Ginseng wird schon seit Jahrtausenden sowohl in der traditionellen chinesischen als auch in der koreanischen Medizin als Heilmittel verwendet. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich etwa im Jahre 40 vor Christus. Die Ginsengwurzel galt damals und auch heute noch in Asien als Sinnbild für Gesundheit und langes Leben. Sie war in früherer Zeit daher nur Königen bzw. Kaisern, hohen Adligen und ihren engsten Gefolgsleuten vorbehalten. Dadurch war die Wurzel wertvoller als Gold.

Die Schutzwirkung von Ginseng zeigt sich hauptsächlich in zwei Weisen: Die immunmodulatorischen Wirkungen von Ginseng helfen bei der Verminderung und/oder Verhinderung stressbedingter Infektionserkrankungen, darunter grippale Infekte (Erkältungskrankheiten) und die echte Grippe (Influenza). Zudem besitzt Ginseng positive Wirkungen auf Stimmungslage und auf die kognitiven Funktionen. Darüber hinaus ist Ginseng auch als natürliches Potenzmittel bekannt.

Die verschiedenen Ginsenoside wirken im menschlichen Körper wie nach dem chinesischen Yin und Yang-Prinzip. Yin und Yang bilden zwei Gegensätze, wie Sommer und Winter, heiß und kalt, Bewegung und Ruhe.
Die Energie im Körper kann nur fließen, wenn sich Yin und Yang im Gleichgewicht befinden.
Entsteht ein Ungleichgewicht, gerät das System ins Schwanken und Krankheiten können
entstehen. Ginsenoside balancieren dieses Ungleichgewicht aus.

Amerikanischer Ginseng – Schlüssel für den Antifatigue-Effekt und Krebs

Eine Multicenter, doppelblind, randomisierte Studie erregt Aufsehen

Patienten, die eine Krebserkrankung überlebt haben und an dem Fatigue-Syndrom (Erschöpfungssyndrom) litten – ständige und außergewöhnliche Müdigkeit, Schwäche, abnehmende physische Leistungsfähigkeit und dem Zwang zu häufigen Pausen – wurden mit 2.000 mg Amerikanischem Ginseng (Panax quinquefolius) gegen Placebo über 8 Wochen behandelt.

Dabei konnte ein signifikanter Effekt gegen krebsassoziiertes Fatigue nachgewiesen werden.

Fatigue kann die Lebensqualität von Tumorpatienten ganz erheblich einschränken. Tumorzellen können Zytokine produzieren, die an der Pathogenese des Erschöpfungssyndroms beteiligt sind. Ferner sind es die Nebenwirkungen der Chemotherapeutika, die als Ursache für das Krebs-assoziierte Fatigue gelten. Amerikanischer Ginseng hat auch antiproliferative Effekte bei Brustkrebs und wird hinsichtlich der Wirkung gegen Colonkrebs untersucht.