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Ginsenganbau

Ginseng ist eine langsam wachsende Pflanze aus der Familie der Araliengewächse.
Sie braucht vier bis sechs Jahre, um ihre wirkungsvollen Inhaltsstoffe in der Wurzel zu entfalten.
Im Frühjahr werden Folien über die Ginsengfelder gezogen, um die Schattenpflanze vor allzu viel
Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Beete werden zum Schutz außerdem mit Stroh abgedeckt.

Die Pflanze wird etwa 50 Zentimeter hoch und besteht aus einem Stängel mit verschiedenen
Zweigen und Blättern.

Ab dem dritten Jahr wachsen im Hochsommer leuchtend rote Beeren. Diese Beeren enthalten die Samen, die zur weiteren Kultivierung gesammelt werden.
Erntezeit für den Ginseng ist der Herbst. Die Wurzel wird dann mitsamt aller Nebenwurzeln
ausgegraben.
Gleich nach der Ernte wird die Wurzel vorsichtig gewaschen, getrocknet und für die Verwendung

Geschichte der Heilpflanze Panax ginseng
Schon vor Jahrtausenden hat Panax ginseng eine zentrale Stellung in der chinesischen
Pflanzenheilkunde eingenommen. Er ist bekannt als der „König unter den Kräutern“ und ist somit in
fast allen heilpflanzlichen Verordnungen der fernöstlichen Medizin vertreten.
Die lateinische Bezeichnung Panax geht zurück auf den griechischen Begriff Panakos und
bedeutet „allheilend“. Im Jahre 1714 wurde der amerikanische Ginseng (Panax quinquefolius) von
französischen Missionaren entdeckt. In den folgenden 15 Jahren begannen auch die Siedler aus
New England die Wurzeln der Pflanze zu sammeln. 1773 verließ das erste Schiff mit einer
kompletten Ladung Ginseng den Hafen von Boston mit dem Ziel China.
Seit mehr als 50 Jahren wird Ginseng in Wisconsin kultiviert. Heute erwirtschaften circa 1.200
Anbauer einen jährlichen Ertrag von mehr als 2.000.000 Pfund, was 95 Prozent der gesamten
Ginsengernte auf dem amerikanischen Markt ausmacht.
Seit 2010 importieren wir Heilpflanzen der Imberger Farm in Wisconsin für unsere Kunden in
Deutschland.